Produktionsschule     

In einem arbeitsähnlichen Umfeld lernen Jugendliche und junge Erwachsene bis 25 Jahre, was sie brauchen, um den für sie richtigen Beruf zu finden.                                      

Produktionsschule

Das Geheimnis der Produktionsschule ist der authentische Charakter von Arbeit und Lernen jenseits aller Verschulung. Lernen heißt hier nicht, die Schulbank drücken, sondern im Tun zu erfahren, was für den Job wichtig ist.

Konkrete Arbeitsprojekte, die mit den Teilnehmenden gemeinsam entwickelt werden, bieten die Möglichkeit, eigene Fähigkeiten zu erproben, auszubauen und neue zu entdecken. Mit der Konzeption, der Herstellung und dem Verkauf marktfähiger Produkte können komplette Produktions- und Vermarktungs-prozesse miterlebt werden. Die Teilnehmenden erfahren, dass sich gute Arbeit auch finanziell auszahlt.

Ziel einer Produktionsschule ist es, den Start ins Arbeitsleben zu erleichtern, Wege zu einer Ausbildung, einem Praktikumsplatz oder weiteren Qualifizierungen aufzuzeigen und damit berufliche Perspektiven zu eröffnen.

   - drei Standorte ein Konzept

Sieben Träger arbeiten an drei verschiedenen historischen Orten der Städte-Region mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Der besondere Charakter der Standorte beeinflusst die jeweiligen Arbeitsschwerpunkte der Produktionsschulen.

In Aachen betreibt das Sozialwerk Aachener Christen e.V. zusammen mit der Picco Bella gGmbH und dem Kolpingwerk die Produktionsschule in den Produktionshallen des ehemaligen Tuchwerks in der Aachener Soers.

Gelernt und gearbeitet wird hier in den Gewerken Holz- und Metallverarbeitung, Lager, Logistik sowie Maler und Lackierer. Ein besonderer Schwerpunkt liegt im „Upcycling“. Aus Maschinenteilen und Materialien der ehemaligen Tuchproduktion werden neue marktfähige Produkte hergestellt und zum Verkauf angeboten.

 
 
 
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