Familien in Teilhabe und Arbeit (FiTA)

Unterstützung von Familien mit Kindern, die von sozialer Ausgrenzung und Armut bedroht sind Familien in Teilhabe und Arbeit - FiTA

Projektziel

Das übergeordnete Ziel des Projektes FiTA ist es „gesunde Familien“ zu bilden, indem von Ausgrenzung und Armut betroffene Familien als Ganzes in den Blick genommen werden. Unter einer „gesunden Familie“ werden solche Familien verstanden, die befähigt sind, sowohl am Arbeitsleben als auch am gesellschaftlichen Leben aktiv teilzunehmen. Dazu werden die notwendigen Gelingensbedingungen als ein ausgewogenes Verhältnis in den Lebensbereichen Arbeit, Finanzen, Wohnen, Gesundheit, Freizeit, persönliche Beziehungen sowie Bildung und Teilhabe verstanden. Die Familien werden befähigt ihre Stärken abzubilden und ihnen wird im Laufe der Unterstützung aufgezeigt, wie sie ihre eigenen Ressourcen so einsetzen, dass sie anpassungs- und bewältigungsfähig gegenüber Veränderungen werden und sich damit selbst in die Lage versetzen, ihre soziale und berufliche Teilhabe dauerhaft zu sichern.

Gefördert und finanziert wird das Projekt FiTA im Rahmen des ESF Plus-Bundesprogramms -„Programm Akti(F) Plus - Aktiv für Familien und ihre Kinder“.

Kurzprofil

Im Rahmen eines ganzheitlichen Coachings und der Begleitung der Familien mit dem Ziel der dauerhaften sozialen und beruflichen Teilhabe wird ein 3 Phasen-Modell umgesetzt:

  • Phase 1 – Screening:
    Das Erfassen des Ressourcenstandes der Teilnehmenden, Ableiten einer familienspezifischen Checkliste und Festlegen eines Aktivitätenplans zum Ausbau bzw. Aufbau erforderlicher Ressourcen zur dauerhaften sozialen und beruflichen Teilhabe.
  • Phase 2 – Coaching:
    Die Familien werden dazu befähigt, ihre Ressourcen eigenständig auf- und auszubauen und sie zur Verbesserung ihrer Lebenssituation gewinnbringend einzusetzen.
  • Phase 3 – Transfer:
    Die Stabilisierung sozialer und beruflicher Teilhabe, Nachbegleitung zur Sicherung der Netzwerkkontakte der Familie und Sicherstellung eines methodisch vorbereiteten Übergangs zu relevanten Akteur*innen im Hilfesystem.

Projektlogo

Respekt 2.0

Standort

Rosfabrik
Rosstraße 9 - 13
52064 Aachen

Öffnungszeiten

Mo - Do 08:00 - 16:00 Uhr
Fr 08:00 - 14:30 Uhr

Fakten

Das Projekt FiTA ist ein Verbundprojekt – gemeinsam mit dem VabW e.V. und der PiccoBella gGmbH erfolgt die Umsetzung zeitgleich in der Stadt Aachen und der Städteregion. Durch zwei Standorte sind mehrere Kommunen beteiligt, die individuelle aber auch städteregional organisierte Netzwerke und Aufgaben einbringen, somit ist der Austausch über Prozesse, weg von individuellen hin zu strukturierten Erfolgswegen, zielführend angelegt.

Kooperationspartner des Projektes FiTA sind: Agentur für Arbeit Aachen-Düren, Jobcenter StädteRegion Aachen, Stadt Aachen und Stadt Alsdorf, Gesundheitskiosk der StädteRegion, Gewoge Aachen, Stadtsportbund.

Zielgruppe

Das Projekt FiTA richtet sich an:

  • Familien/Eltern mit Kindern, die Leistungen nach dem SGB II oder nach dem SGB XII (auch ergänzende oder aufstockende Leistungen) beziehen
  • Familien, die Kindergeldzuschlag bzw. im Rahmen der von der Bundesregierung geplanten Kindergrundsicherung künftig Leistungen beziehen oder Anspruch darauf haben
  • Familien, d.h. Eltern - bei Bedarf auch andere erwachsene Haushaltsmitglieder (z. B. Lebenspartner*innen) - und ihre Kinder, die von sozialer Ausgrenzung und Armut bedroht sind

Gut zu wissen

Im Rahmen eines Lehrforschungsprojektes des Sozialwissenschaftsladens der katho (Standort Aachen) wird die Perspektive auf die Lebenswelt armutsgefährdeter Familien in Aachen und Region erweitert und das methodische Vorgehen bei ihrer Begleitung analysiert.

Ansprechpartnerin

Melden Sie sich gerne

Marion Bergk
Marion Bergk
Projektleitung
T 0241 4 47 93-62
M 01575 4 24 26 29

Das Projekt "FiTA" wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert

Verbundpartner

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